Risikomanagement im Fuhrpark: Fahrzeuge, Ladung und Personal richtig schützen

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Vor allem, wenn es um den Schutz von Fahrzeugen und der Ladung an sich geht, setzen viele Firmen mittlerweile auf digitale Lösungen. Bei der modernen Flottenüberwachung wird im Falle eines Diebstahls eine Warnmeldung an die zuständige Stelle im Betrieb gesendet. Zudem ist es mithilfe von präzisen Standortdaten möglich, den Transporter oder den LKW schnell zu orten.

Unfallrisiken durch Telematik reduzieren

Unfälle passieren aus den unterschiedlichsten Gründen. Manchmal ist der Fahrer am Steuer abgelenkt oder mit den Gedanken woanders. Die Sicherheit auf der Straße hängt in erster Linie vom Fahrverhalten ab. Genau hier setzt Telematik an: Dadurch, dass sie aufzeichnet, wie gefahren wird, zeigt sie riskantes Fahren an. Darauf kann der Fuhrparkleiter entsprechend reagieren, bevor es tatsächlich kracht, beispielsweise durch eine Schulung. Telematik kann man also auch als Frühwarnsystem bezeichnen.

Für die Fahrsicherheit bedeutet das unter anderem:

  • Gefahrenmomente erkennen: Das System erfasst Dinge wie starkes Abbremsen oder zu hohes Tempo und kann die Vorfälle auswerten.
  • Gezielte Nachschulungen: Die Daten werden von den Fuhrparkleitern genutzt, um das Personal darauf anzusprechen und sie gegebenenfalls zu schulen.
  • Weniger Verschleiß: Wer ruhiger fährt, schont die Bremsen und die Reifen und läuft weniger Gefahr, einen Unfall zu verursachen.

Sicherheit durch Wartung

Kleine Mängel oder Verschleiß an den Reifen, am Licht oder am Fahrwerk fallen im Alltag zunächst einmal nicht auf, bis es schließlich zum Schaden kommt, das Fahrzeug in die Werkstatt muss und erst einmal ausfällt. Deshalb ist eine regelmäßige Wartung wichtig, die Mängel frühzeitig erkennen lässt. Zudem ist ein lückenlos gewarteter Transporter oder LKW dann wesentlich sicherer auf der Straße unterwegs.

Neben den großen Prüfterminen gibt es eine wichtige Routine, die in den Fuhrparks vorgenommen wird: die tägliche Abfahrtskontrolle. Dabei prüft der Fahrer vor der Fahrt kurz die Reifen, das Licht und die Bremsen.

Schutz der Ladung während der Standzeiten

Nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die transportierte Ware muss auf ihrem Weg von A nach B gut geschützt sein. Auf vielen unbewachten Rastplätzen kommt es immer wieder zu Diebstählen oder aufgeschlitzten Planen.

In dieser Hinsicht lässt sich bereits bei der Routenplanung einiges tun. Die Pausen können gezielt auf eingezäunten und beleuchteten Parkplätzen geplant werden, wo es für Diebe nicht so einfach ist, unbemerkt an den LKW heranzukommen. Auch die Routendaten sollten nicht offen einsehbar sein, denn diese Informationen können darüber Auskunft geben, wann und wo der Transporter hält. In Kombination mit einer Fuhrparkoptimierung lässt es sich auf ein Minimum reduzieren, dass das Fahrzeug und die Ladung zur leichten Beute werden.

Gut für die Fahrer sorgen

Ein sicheres Arbeitsumfeld ist ein wichtiger Baustein für die Mitarbeiterzufriedenheit. Wenn der Arbeitgeber moderne Technik einsetzt und Zeitpläne realistisch plant, ist das für die Fahrer im Alltag weniger Stress. Gleichzeitig erfahren sie Wertschätzung und können sich stärker an das Unternehmen binden. Für die Transportbetriebe ist es somit einfacher, gute Fachkräfte auf lange Sicht im Betrieb zu halten.

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